1. Mai!

01. Mai 2018  Allgemein

1. Mai: Gemeinsam für höhere Löhne und mehr Zeit zum Leben

In der heutigen Arbeitswelt sind niedrige Löhne und Dauerstress für Viele normal geworden. Die Hälfte der Beschäftigten bekommt heute weniger als vor15 Jahren – die Profite vieler Konzerne sind in der Zeit an die Decke geschossen. Im letzten Jahr wurden über1,5 Milliarden (!) Überstunden geleistet, ein Großteil davon unbezahlt. DIE LINKE will die Arbeitswelt vom Kopf auf die Füße stellen. Normal muss sein, was den Menschen dient, nicht was dem Profit der Unternehmen nutzt!

Die Große Koalition ändert nichts an Niedriglöhnen und Tarifflucht. Bei der Arbeitszeit geht sie in die völlig falsche Richtung: statt krank machenden Dauer­ stress zu bekämpfen, will sie längere Tagesarbeitszeiten ermöglichen. Am1. Mai machen wir als LINKE an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften Druck für gute Arbeit und gute Löhne,

für ein Neues Normalarbeitsverhältnis:

•Löhne rauf, Tarifverträge für alle! Tarifverträge müssen allgemeinverbindlich für alle Beschäftigten einer Branche gelten. Tarifflucht und Lohndumping durch Auslagerungen, Werkverträge und Leiharbeit muss verboten werden.

•Mindestlohn von12 Euro – darunter bedeutet Altersarmut.

•Sichere und sozial abgesicherte Arbeit für alle statt Befristungen, Leiharbeit und Minijobs!

•Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit! Frauen müssen endlich genauso viel erhalten wie Männer und die Diskrimi­ nierung in der Arbeitswelt beendet werden

Solidarität der Vielen –

für mehr Zeit und Löhne,

die für ein gutes Leben reichen! Aktuell sind über drei Millionen Menschen erwerbslos, während andere Berge von

Überstunden auftürmen. Es wird Zeit für eine gerechte Verteilung der Arbeit!

Unser Vorschlag:

•Mehr Personal statt Überstunden. Dafür muss die Mitbestimmung der Beschäftigten deutlich gestärkt und die zulässige Wochenhöchstarbeitszeit auf 40 Stunden verringert werden. Die Regie­ rung muss dringend in mehr Personal in Pflege, Kitas und Schulen investieren.

•Selbstbestimmtere Arbeitszeiten zwischen 28 und 35 Stunden für alle – mit Löhnen, die für ein gutes Leben reichen. Wir kämpfen für Arbeitszeit­ verkürzung mit Lohnausgleich. Minijobs müssen durch sozial abgesicherte Teilzeit­ arbeit mit mindestens 20 Stunden pro Woche ersetzt werden.

Egal ob du im Blaumann oder im Kranken­ hauskittel, mit Wischmopp oder Laptop arbeitest – eine gerechte Ordnung der Arbeitswelt können wir nur gemeinsam erreichen! Um etwas zu verändern, braucht es eine neue Solidarität der Vielen gegen die Bereicherung der Wenigen, der Superreichen und Konzerne.

Mach mit bei der linken Offensive für ein Neues Normalarbeitsverhältnis: www.linksaktiv.de